Termine

unsere aktuellen Termine:

12. April 2026, 18 Uhr , online

vereinsöffentliche Vorstandssitzung
Bei Interesse bitte eine E-Mail an info(at)frauen-und-geschichte.de, dann wird Euch der Einwahllink zugeschickt.

25. April 2026, Mannheim Kunsthalle, 13 Uhr

Ausstellungsführung zu "Kaari Upson"
Kaari Upson Führung durch die Ausstellung Samstag, 25. April 2026 Die Kunsthalle Mannheim widmet der amerikanischen Künstlerin Kaari Upson (1970–2021) die erste Retrospektive in Deutschland, zu deren Höhepunkte die großformatige Installation »Dollhouse« gehört. Kaari Upsons Arbeiten gehen von Traumata, autobiografischen wie kollektiven, aus und entfalten Facetten dessen, was man als oftmals als »amerikanische Psyche« bezeichnet. Obsessionen und Erinnerungen, Psychoanalyse und Verfall waren die zentralen Themen der Künstlerin. »Ihre Kunst ist obsessiv, indiskret (…) balanciert immer an der Grenze zum Verlorensein. Als Betrachter wird man in dem Strudel mitgerissen, ein stream of unconsciousness. Verloren zwischen unfreiwilligem voyeuristischem Fasziniertsein und dem Versuch, routiniert die Codes zu knacken. Doch dann kommt der Moment, an dem man erkennt, dass es hinter all dem manischen Chaos einen sehr klaren Blick gibt und das Bedürfnis, zu tiefer liegenden Wahrheiten vorzudringen und alles in größere Zusammenhänge zu stellen.« (Silke Hohmann, 19.8. 2021) Wir treffen uns um 12:30 Uhr im Atrium der Kunsthalle Mannheim, Friedrichsplatz 4 (Beginn der Führung: 13 Uhr) Wir freuen uns über Anmeldungen unter der Vereinsadresse info(at)frauen-und-geschichte.de

15. Mai 2026, Heidelberg, Restaurant Dufke, 19 Uhr

Regionaltreffen Frauen & Geschichte
Bitte anmelden über info(at)frauen-und-geschichte.de

17. Mai 2026, 18 Uhr, online

vereinsöffentliche Vorstandssitzung
Bei Interesse bitte eine E-Mail an info(at)frauen-und-geschichte.de, dann wird Euch der Einwahllink zugeschickt.

15. Juni 2026 - Call for Papers

Antifeminismus als Demokratiehindernis - Tagung vom 30.4.-2.5.2027

Demokratie ist in Bedrängnis. Damit zusammen hängt der wachsende Antifeminismus. Vor diesem Hintergrund planen „Frauen & Geschichte Baden-Württemberg e.V.“, die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und weitere Kooperationspartner:innen vom 30. April bis 2. Mai 2027 im „Haus auf der Alb“ in Bad Urach eine Tagung zum Themenschwerpunkt „Antifeminismus als Demokratiehindernis“. Wir erbitten Vorschläge für 20minütige Vorträge (max. 3.000 Zeichen) bis zum 15. Juni 2026 an konferenz2027(at) frauen-und-geschichte.de. Ausführlicher Call findet sich unter Aktuelles oder auf HSozuKult .

27. Juni 2026, Kornwestheim

Mitgliederversammlung mit Ausstellungsführung
Besuch der Ausstellung „Stadt – Land – Sehnsucht. Idyllische Ansichten in Kunst und Alltagskultur aus dem Südwesten“ (https://museum-kleihues-bau.kornwestheim.de/start/ausstellungen/vorschau.html) mit Migliederversammlung. Details werden noch bekanntgegeben.

30. April 2027 - 2. Mai 2027, Bad Urach Haus auf der Alb

Antifeminismus als Demokratiehindernis
Antifeminismus als Demokratiehindernis Demokratie ist in Bedrängnis. Die dafür notwendigen Strukturen, Prozesse und Verfahren werden allzu oft verachtet, das Demokratische von vielen Zeitgenoss:innen nicht mehr als historische Errungenschaft (an)erkannt, für die es sich zu kämpfen lohnt. Auf der internationalen Bühne regiert die ‚Macht des Stärkeren‘. Internationale Menschenrechtskonventionen und Völkerrechtsvereinbarungen scheinen Makulatur. Dass diese Entwicklungen mit einem erneuerten Antifeminismus einhergehen, ist kein Zufall. Doch angesichts der aktuellen politischen Krisen und Bedrohungen scheint vielen der wachsende Antifeminismus vernachlässigbar. Dabei ist klar: Wenn die Forderung nach Gleichstellung der Geschlechter in Frage gestellt wird, ist die Demokratie in ihrem Kern gefährdet. Das Konzept der Demokratie ist zwingend mit der Vorstellung der Gleichheit in politischen und sozialen Rechten aller Staatsbürger:innen verknüpft – auch wenn an der Verwirklichung dieses Anspruchs weiterhin hart gearbeitet werden muss. Antidemokratische Bestrebungen waren und sind immer auch mit Ideologien der Ungleichwertigkeit verbunden – das zeigt die umstrittene Entstehungsgeschichte der Demokratie, nicht zuletzt der zeitgleich entstehende Antifeminismus. Vor diesem Hintergrund planen „Frauen & Geschichte Baden-Württemberg e.V.“, die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und weitere Kooperationspartner:innen vom 30. April bis 2. Mai 2027 im „Haus auf der Alb“ in Bad Urach eine Tagung zum Themenschwerpunkt „Antifeminismus als Demokratiehindernis“. Dabei sollen auch die Ambivalenzen und Widersprüche von Demokratie-Konzepten hinsichtlich der Dimension Geschlecht in den Blick genommen werden.