Aktuelles

100 Jahre Frauenwahlrecht im deutschen Südwesten. Eine Bilanz.

Im Anschluss an die vielfältigen Aktivitäten in Baden-Württemberg anlässlich von 100 Jahren Frauenwahlrecht, getragen u.a. von Frauen & Geschichte, dokumentiert nun eine Publikation die Partizipation von Frauen in der Politik des Landes seit Erreichen des Frauenwahlrechts (Veröffentlichungen der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B; € 28,00).
02.12.20

Protest gegen die Gegen die Einstellung des Magazins "Momente"

Frauen & Geschichte protestiert gegen die Einstellung des Magazins „Momente“ und fordert die Herausgeber des Staatsanzeigers auf, die "Momente" als eigenständige Publikation zu erhalten oder ihnen zumindest einen festen und unübersehbaren Platz in jeder Ausgabe des Staatsanzeigers einzuräumen.
02.12.20

Denk-Tage

Frauen & Geschichte will mit der Rubrik Denk-Tage einen virtuellen Raum eröffnen für die Erinnerung an Frauen in Baden und Württemberg, an Ereignisse, Kämpfe und Siege mit Bedeutung für weibliche Lebensbedingungen und Handlungsspielräume.

Wir starten mit der Frauenrechtlerin, feministischen Schriftstellerin und badischen Landtagsabgeordneten Marianne Weber, die am 2. August 150sten Geburtstag hat.

Haben wir ihre Neugier geweckt? Weiter lesen.
31.07.20

Tagung Partizipationsräume von Frauen in Geschichte und Gegenwart

Die geplante Tagung Partizipationsräume in Geschichte und Gegenwart vom 23. Juli 2020 bis 25. Juli 2020 wird auf 23. bis 25. Juli 2021 verschoben.

Seit den Anfängen der Frauenbewegung kämpfen Frauenrechtlerinnen um gleichberechtigte Teilhabe an der Bildung, am Berufsleben und an der Politik. Keine der Errungenschaften scheint aber dauerhaft gesichert. Zeigt dies nicht die rückläufige Anzahl weiblicher Abgeordneter in den Parlamenten? Solche und ähnliche Fragen in Gegenwart und Geschichte sind Gegenstand der Tagung. In Zusammenarbeit mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
01.05.20

Ohne Unterschied des Geschlechts

„Ohne Unterschied des Geschlechts“ dürfen Bürger*innen im deutschen Südwesten 1919 erstmals ihre Gemeindevertretung wählen. „Ohne Unterschied des Geschlechts“ heißt auch das Projekt, das von der Staatsrätin für Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft und dem Haus der Geschichte Baden-Württembergs im Jubiläumsjahr ins Leben gerufen wurde. Aber: Auch nach 100 Jahren sind Frauen in der Politik unterrepräsentiert. Deshalb rücken wir auf der Website www.ohne-unterschied.de Gemeinderätinnen in den Fokus, mit ihren Erfahrungen, ihren politischen Zielen und ihrer Motivation. Wir sammeln ihre Geschichten zentral und recherchierbar. Dabei ist die Mitarbeit der Bürger*innen des Landes gefragt. Jede Art von Beitrag ist eine wertvolle Ergänzung unserer Datenbank. Ziel des Projekts ist, das kommunalpolitische Engagement von Frauen in Baden-Württemberg sichtbar zu machen und zur aktiven Auseinandersetzung mit der Geschichte und Gegenwart von Frauen im Gemeinderat anregen. Denn Kommunalpolitik betrifft uns alle, ganz unmittelbar und nah. Seit heute ist die Seite online und öffentlich und ich freue mich über Ihren Besuch! Auch freuen wir uns über ein Weitersagen, Weiterteilen, Weiterempfehlen: Unser Projekt lebt von der Beteiligung und Vernetzung mit den Bürger*innen Baden-Württembergs.
01.07.19

Wegbereiterinnen der Demokratie im Südwesten

„Ich fordere, dass Frauen bei denjenigen Gesetzen, welche sie selbst betreffen, eine Stimme haben. Ich fordere diese Stimme für sie auch da, wo es gilt, Vertreter des ganzen Volkes zu wählen – denn wir Frauen sind ein Teil dieses Volkes“. Diese Worte von Louise Otto-Peters, Begründerin der bürgerlichen Frauenbewegung, sind aktueller denn je. Viele Jahrzehnte kämpften Frauen in Deutschland für das Recht auf politische Beteiligung. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) nimmt die historischen Ereignisse zum Anlass, den mutigen politischen Kampf von Frauen für das Wahlrecht bis heute zu würdigen. Ein Postkarten-Set, das die Leistungen herausragender „Wegbereiterinnen der Demokratie“ aus Baden und Württemberg vorstellt, ein Faltblatt, das in einer „Zeitleiste“ die Geschichte der Frauenbewegung nachzeichnet sowie das überarbeitete Faltblatt zum Internationen Frauentag sind kostenlos hier erhältlich.
11.02.19

Mehr Frauen in die Parlamente - Kampagne des Deutschen Frauenrates

 

In fast allen Parlamenten ist der Frauenanteil bei den letzten Wahlen zurückgegangen. Im Deutschen Bundestag sind seit der letzten Wahl mit 30,9 Prozent so wenig Frauen vertreten wie zuletzt 1998. Das wollen wir nicht länger hinnehmen – wir streiten gemeinsam für Parität in den Parlamenten.

Der Deutsche Frauenrat fordert die in den Parlamenten vertretenen Parteien auf, im Rahmen von Wahlrechtsreformen sicherzustellen, dass Männer und Frauen je zur Hälfte die Mandate in den Parlamenten innehaben – sowohl bei Listenmandaten als auch bei Direktmandaten.

Wir fordern die Frauen in den Parlamenten auf, fraktionsübergreifende Initiativen für Parität in den Parlamenten zu ergreifen und einer Wahlrechtsreform ohne Parität nicht zuzustimmen. Die Beispiele in anderen Ländern zeigen: Wenn der politische Wille für gleichberechtigte Teilhabe in den Parlamenten vorhanden ist, sind auch rechtliche Änderungen möglich.

Am 23. Mai 1949 ist unser Grundgesetz in Kraft getreten. Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz wurde am 27. Oktober 1994 um den Satz „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“ ergänzt. Es ist an der Zeit, das endlich auch für die Parlamente umzusetzen.

Dafür streiten wir gemeinsam! Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift !

27.01.19