Aktuelles

Tagung Partizipationsräume von Frauen in Geschichte und Gegenwart

Die geplante Tagung Partizipationsräume in Geschichte und Gegenwart vom 23. Juli 2020 bis 25. Juli 2020 wird auf 23. bis 25. Juli 2021 verschoben.

Seit den Anf√§ngen der Frauenbewegung k√§mpfen Frauenrechtlerinnen um gleichberechtigte Teilhabe an der Bildung, am Berufsleben und an der Politik. Keine der Errungenschaften scheint aber dauerhaft gesichert. Zeigt dies nicht die r√ľckl√§ufige Anzahl weiblicher Abgeordneter in den Parlamenten? Solche und √§hnliche Fragen in Gegenwart und Geschichte sind Gegenstand der Tagung. In Zusammenarbeit mit der Akademie der Di√∂zese Rottenburg-Stuttgart und der Landeszentrale f√ľr politische Bildung Baden-W√ľrttemberg
01.05.20

Abschluss der Kampagne "100 Jahre Frauenwahlrecht - Frauen wählen, Frauen zählen"

Grußwort von Beate Dörr aus der Landeszentrale für politische Bildung:

"Anstelle eines klassischen Grußwortes möchte ich Sie in den folgenden Minuten in das Jubeljahr und die Kampagne „Frauen wählen, Frauen zählen“ mitnehmen. Sie sollen einen Eindruck bekommen von dem riesigen und bunten Mosaik, das engagierte Bürgerinnen (und einige Bürger) im letzten und diesem Jahr im Land geschaffen haben. Facetten nur, denn eine echte Bilanz würde dauern…."

 

30.01.20

Antisemitismus - Antifeminismus. Ausgrenzungsstrategien im 19. und 20. Jahrhundert

Die Tagungsdokumentation ist im Helmer Verlag erschienen.

Ein Rezension mit dem Titel "Fatale Allianz. Ein vom Verein "Frauen & Geschichte Baden-Württemberg" herausgegebener Band beleuchtet das unheilvolle Zusammenwirken von Antisemitismus und Antifeminismus" von Rolf Löchel ist bei "literturkritik.de" erschienen.

 

 

24.11.19

Ohne Unterschied des Geschlechts

‚ÄěOhne Unterschied des Geschlechts‚Äú d√ľrfen B√ľrger*innen im deutschen S√ľdwesten 1919 erstmals ihre Gemeindevertretung w√§hlen. ‚ÄěOhne Unterschied des Geschlechts‚Äú hei√üt auch das Projekt, das von der Staatsr√§tin f√ľr B√ľrgerbeteiligung und Zivilgesellschaft und dem Haus der Geschichte Baden-W√ľrttembergs im Jubil√§umsjahr ins Leben gerufen wurde. Aber: Auch nach 100 Jahren sind Frauen in der Politik unterrepr√§sentiert. Deshalb r√ľcken wir auf der Website www.ohne-unterschied.de Gemeinder√§tinnen in den Fokus, mit ihren Erfahrungen, ihren politischen Zielen und ihrer Motivation. Wir sammeln ihre Geschichten zentral und recherchierbar. Dabei ist die Mitarbeit der B√ľrger*innen des Landes gefragt. Jede Art von Beitrag ist eine wertvolle Erg√§nzung unserer Datenbank. Ziel des Projekts ist, das kommunalpolitische Engagement von Frauen in Baden-W√ľrttemberg sichtbar zu machen und zur aktiven Auseinandersetzung mit der Geschichte und Gegenwart von Frauen im Gemeinderat anregen. Denn Kommunalpolitik betrifft uns alle, ganz unmittelbar und nah. Seit heute ist die Seite online und √∂ffentlich und ich freue mich √ľber Ihren Besuch! Auch freuen wir uns √ľber ein Weitersagen, Weiterteilen, Weiterempfehlen: Unser Projekt lebt von der Beteiligung und Vernetzung mit den B√ľrger*innen Baden-W√ľrttembergs.
01.07.19

Wegbereiterinnen der Demokratie im S√ľdwesten

„Ich fordere, dass Frauen bei denjenigen Gesetzen, welche sie selbst betreffen, eine Stimme haben. Ich fordere diese Stimme für sie auch da, wo es gilt, Vertreter des ganzen Volkes zu wählen – denn wir Frauen sind ein Teil dieses Volkes“. Diese Worte von Louise Otto-Peters, Begründerin der bürgerlichen Frauenbewegung, sind aktueller denn je. Viele Jahrzehnte kämpften Frauen in Deutschland für das Recht auf politische Beteiligung. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) nimmt die historischen Ereignisse zum Anlass, den mutigen politischen Kampf von Frauen für das Wahlrecht bis heute zu würdigen. Ein Postkarten-Set, das die Leistungen herausragender „Wegbereiterinnen der Demokratie“ aus Baden und Württemberg vorstellt, ein Faltblatt, das in einer „Zeitleiste“ die Geschichte der Frauenbewegung nachzeichnet sowie das überarbeitete Faltblatt zum Internationen Frauentag sind kostenlos hier erhältlich.
11.02.19

Mehr Frauen in die Parlamente - Kampagne des Deutschen Frauenrates

 

In fast allen Parlamenten ist der Frauenanteil bei den letzten Wahlen zurückgegangen. Im Deutschen Bundestag sind seit der letzten Wahl mit 30,9 Prozent so wenig Frauen vertreten wie zuletzt 1998. Das wollen wir nicht länger hinnehmen – wir streiten gemeinsam für Parität in den Parlamenten.

Der Deutsche Frauenrat fordert die in den Parlamenten vertretenen Parteien auf, im Rahmen von Wahlrechtsreformen sicherzustellen, dass Männer und Frauen je zur Hälfte die Mandate in den Parlamenten innehaben – sowohl bei Listenmandaten als auch bei Direktmandaten.

Wir fordern die Frauen in den Parlamenten auf, fraktionsübergreifende Initiativen für Parität in den Parlamenten zu ergreifen und einer Wahlrechtsreform ohne Parität nicht zuzustimmen. Die Beispiele in anderen Ländern zeigen: Wenn der politische Wille für gleichberechtigte Teilhabe in den Parlamenten vorhanden ist, sind auch rechtliche Änderungen möglich.

Am 23. Mai 1949 ist unser Grundgesetz in Kraft getreten. Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz wurde am 27. Oktober 1994 um den Satz „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“ ergänzt. Es ist an der Zeit, das endlich auch für die Parlamente umzusetzen.

Dafür streiten wir gemeinsam! Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift !

27.01.19

Kampagne 100 Jahre Frauenwahlrecht in Baden-W√ľrttemberg gestartet

Die Homepage 100 Jahre Frauenwahlrecht in Baden-Württemberg ist online. Unter www.frauenwahlrecht-bw.de finden sich Hinweise auf landesweit stattfinden Aktionen zum Jubiläum. Die Website klärt über historische Ereignisse und aktuelle Repräsentation von Frauen in politischen Gremien in Baden-Württemberg auf und stellt Zeitzeuginnen, die ersten Kommunalpolitikerinnen, Gewerkschafterinnen und (gesellschafts-)politisch aktiven Migrantinnen vor. 

Der Verein Frauen & Geschichte war neben der Landeszentrale für politische Bildung, dem Ministerium für Soziales und Integration und dem Landesfrauenrat im Lenkungskreis der Kampagne maßgeblich bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Website beteiligt.

 

 

23.09.18