Aktuelles

Tagung "Partizipationsräume von Frauen in Geschichte und Gegenwart", 23. bis 25. Juli 2021

„Man kommt sich auf dem Gebiet der Frauenfrage immer wie ein Wiederkäuer vor. Das liegt an der Taktik der Gegner.“ (Hedwig Dohm 1896) Seit sich im 19. Jahrhundert aus kleinen Anfängen eine machtvolle Frauenbewegung entwickelte, kämpfen die Frauenrechtlerinnen immer wieder um gleichberechtigte Teilhabe, im Bildungssektor, in Berufsfragen und schließlich in der Politik. Die Fortschritte lassen sich sehen, doch der Weg war höchst mühsam. Vieles ist noch nicht erreicht. Heute verdienen Frauen immer noch rund 18 Prozent weniger als Männer. Die Altersarmut ist weiblich. Neue GegnerInnen der Partizipation von Frauen beschweren sich über den „Genderismus“. Gleichzeitig lässt sich fragen, ob hinter den modernen Diversity-Ansätzen feministische Gleichstellungspolitik schon wieder ins Hintertreffen gerät. Keine Errungenschaft scheint dauerhaft gesichert. Zeigt dies nicht die noch immer niedrige, zum Teil sogar rückläufige Zahl weiblicher Abgeordneter in den Parlamenten? Diese und ähnliche Fragen in Geschichte und Gegenwart sind Gegenstand der Tagung, die der Fachbereich Geschichte der Akademie, die Landeszentrale für politische Bildung und der Verein Frauen & Geschichte Baden-Württemberg gemeinsam veranstalten. Zu den Teilnahmebedingungen beachten Sie bitte das Programm (pdf).Anmeldefrist: 6.7.2021
19.04.21

Twitteraccount F&G

Frauen & Geschichte verfügt nun über einen Twitter-Account:

https://twitter.com/FuG_BaWue

08.03.21

100 Jahre Frauenwahlrecht im deutschen Südwesten. Eine Bilanz.

Im Anschluss an die vielfältigen Aktivitäten in Baden-Württemberg anlässlich von 100 Jahren Frauenwahlrecht, getragen u.a. von Frauen & Geschichte, dokumentiert nun eine Publikation die Partizipation von Frauen in der Politik des Landes seit Erreichen des Frauenwahlrechts (Veröffentlichungen der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B; € 28,00).
02.12.20

Protest gegen die Gegen die Einstellung des Magazins "Momente"

Frauen & Geschichte protestiert gegen die Einstellung des Magazins „Momente“ und fordert die Herausgeber des Staatsanzeigers auf, die "Momente" als eigenständige Publikation zu erhalten oder ihnen zumindest einen festen und unübersehbaren Platz in jeder Ausgabe des Staatsanzeigers einzuräumen.
02.12.20